Innenausbau Brandschutzbekleidung

nicht brennbar & nützlich

Ausbauplatten

Im Bereich des Innenausbaus stehen vielfaltige Lösungen an Spezial-Gipsplatten und zementgebundenen Platten für den baulichen Brandschutz zur Verfugung. Hierzu zählen Brandschutzbekleidungen fur Tragwerke, Wand-, Decken-, Boden- und Dachsysteme im Trockenbau, Systemlösungen für den Holzbau, Stützen- und Trägerbekleidungen, Lüftungs-, Rohr- und Kabelkanale u. v. m.

Die Produktvarianten für den vorbeugenden Brandschutz sind vielfältig:

  • gipsbasierte und zementgebundene Plattenprodukte
  • zementgebundene, glasfaserbewehrte Leichtbetonplatten
  • Feuerschutzplatten mit zusätzlicher Kernarmierung aus Glasfasern, die den Gefügezusammenhalt des Gipskerns sichern, und beidseitiger Oberflächenbeschichtung aus einem nicht brennbaren Glasfaservlies.

Sie reichen bis hin zu Metallständerwandsystemen, die durch die Kombination von einer Beplankung mit Gipsplatten und Stahlblecheinlagen auf Brandwandqualität ausgerichtet sind.




Gipsputze

Gipsbaustoffe sind anorganische, nicht brennbare Baustoffe. Sie gehören zu den klassischen Baustoffen für den Brandschutz. Hierzu zählen auch Gipsputze. Dabei kommt der Zusammensetzung von Gipsputz eine besondere Bedeutung zu. Im Kristallgefüge des Gipses sind zwei Moleküle Wasser eingelagert. Das sind bei 10 mm Gipsputz etwa 2 Liter Wasser pro qm. Bei Brandbelastung werden sie als „Löschwasser“ frei. Und bei Hitzeentwicklung bildet frei werdender Wasserdampf einen kühlenden, feuerhemmenden Dampfschleier, der der Flamme die Wärmeenergie entzieht und dafür sorgt, dass die Temperatur in der betroffenen Zone während des gesamten Vorgangs nicht über 100° C ansteigt. Gips trägt also auch aktiv dazu bei, die Ausbreitung eines Feuers zu verlangsamen.

Gips hat sich als Brandschutzbaustoff bewährt und findet regelmäßig Anwendung fur die Verbesserung des Feuerwiderstands von Bauteilen. Bei Betonbauteilen ist das Aufbringen einer Gipsputzschicht beispielsweise die einfachste Form einer Brandschutzbekleidung.

Feuerschutztüren

Beim vorbeugenden Brandschutz spielen auch Feuerschutztüren eine wichtige Rolle. Feuerschutztüren haben die Aufgabe, Wandöffnungen gegen das Durchdringen von Feuer zu sichern. Voraussetzung hierfür: Auch die Wand muss feuerhemmend bzw. feuerbeständig ausgeführt sein.

Feuerschutztüren unterscheiden sich in verschiedenen Feuerwiderstandsklassen:

  • feuerhemmende Türen T30 mit einer Widerstandszeit von 30 Minuten
  • hochfeuerhemmende Türen T60 mit einer Widerstandszeit von 60 Minuten
  • feuerbeständige Türen T90 mit einer Widerstandszeit von 90 Minuten

Die Auswahl der Feuerwiderstandsklasse richtet sich nach dem Einbauort und der Art der Gebäudenutzung und ist in den Landesbauordnungen bzw. den jeweiligen gültigen Sonderbauvorschriften geregelt. Hierzu informiert Sie das qualifizierte Handwerk oder die Berater des BAUEN + MODERNISIEREN FACHHANDELs.

Feuerschutztüren können in Mauerwerk, Beton, Trockenbauwände oder Holzständerwerk montiert werden. Die Beschaffenheit der Wand ist ausschlaggebend für die Auswahl der geeigneten Zargenkonstruktion. In den Produktbeschreibungen der Hersteller sind die für den jeweiligen Türtyp geeigneten Zargenkonstruktionen und die Anforderungen an den Baukörper (Wand) beschrieben. Diese Anforderungen müssen zwingend eingehalten werden. Feuerschutztüren müssen nach Vorgabe des Herstellers vom Fachmann montiert werden, damit die Funktionssicherheit gewährleistet ist.

Quelle: Journal - sicher wohnen

Prüfen und sparen

Energieeinsparende Maßnahmen entlasten langfristig die Haushaltskasse. Und: Der Staat gibt aus verschiedenen Förderprogrammen Zuschüsse. Die dena rät zu einer Sanierung auf höchstem energetischen Niveau. Damit wird die Energiebilanz des Hauses doppelt so gut wie die eines vergleichbaren Neubaus. Zumindest sollte aber so saniert werden, dass die Energiebilanz anschließend der eines Neubaus entspricht. Für welche Variante sich Sanierer auch entscheiden - vorab gilt es eine Reihe offener Fragen zu klären.


1. Wann lohnt es sich, ein älteres Haus energetisch zu sanieren und wie geht man vor?
 
Eine energetische Sanierung lohnt sich - besonders, wenn sowieso Modernisierungsarbeiten anstehen. Einen ersten Überblick über technisch und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen bietet der Energieausweis für Gebäude. Er sollte von einem Fachmann nach einer Begehung des Hauses ausgestellt werden. Empfehlenswert für Modernisierer ist ein Bedarfsausweis, bei dem der Fachmann die einzelnen Bestandteile des Hauses begutachtet, den energetischen Zustand des Hauses ermittelt und damit den durchschnittlichen Energiebedarf berechnet. Für die weitere Planung ist es sinnvoll, einen erfahrenen Architekten oder Ingenieur einzubinden.


2. Welche Maßnahmen beinhaltet eine energieeffiziente Sanierung?

Das A und O der energetischen Sanierung ist die Reduzierung des Energiebedarfs: Dach, Außenwände und Kellerdecke werden mit Dämmstoffen verstärkt, alte Fenster werden gegen neue mit Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. So wird das Haus rundum abgedichtet und kostbare Heizenergie kann nicht nach außen entweichen. Eine moderne Lüftungsanlage sorgt für angenehme frische Luft und verhindert die Schimmelbildung. So ein runderneuertes Haus braucht nur noch eine kleine Heizungsanlage, die zum Beispiel auch mit Öl oder Gas betrieben werden kann und zumindest teilweise Erneuerbare Energien nutzen sollte.


3. Was kostet eine energieeffiziente Sanierung und wann rechnet sich das? Gibt es Zuschüsse?

Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 belaufen sich die Kosten für eine energieeffiziente Sanierung, mit der das Haus anschließend die Energiebilanz eines vergleichbaren Neubaus aufweist, auf rund 43.000 Euro. Empfehlenswert ist jedoch eine hocheffiziente energetische Sanierung. Diese kostet rund 68.000 Euro und rechnet sich dank attraktiver Förderung. Der Staat gibt aus verschiedenen Förderprogrammen einen Zuschuss von insgesamt rund 18.000 Euro. Jährlich können mit dieser Sanierung mindestens 2.700 Euro Energiekosten eingespart werden*. Je nach Energiepreissteigerung kann sich die Sanierung in rund 14 Jahren rechnen.


4. Kann man auch mit weniger Geld etwas machen?

Wer nicht die Möglichkeit hat, sein Haus umfassend energetisch zu sanieren, kann trotzdem aktiv werden. Auch Teilsanierungen wie Dämmung einzelner Gebäudeteile, Heizungserneuerung oder neue Wärmschutzfenster sind sinnvoll. Auch hier sollte von Anfang an ein Fachmann - beispielsweise ein Energieberater - einbezogen werden. Er kann sagen, welche Maßnahmen besonders dringend sind und einen Fahrplan für eine sinnvolle, schrittweise Sanierung erstellen. Kleinere Arbeiten wie Abdichten der Fenster und Türen oder das Anbringen von Thermostatventilen an Heizkörpern können selbst durchgeführt werden.


5. Besteht bei sehr dichten Häusern nicht die Gefahr der Schimmelbildung?

Zu einem sehr dichten Gebäude gehört eine Lüftungsanlage. Sie versorgt das Haus automatisch mit frischer Luft, ohne dass es zieht und kann auch Staub und Pollen herausfiltern. Oft werden Anlagen verwendet, bei denen die Wärme der ausströmenden Innenluft für die Vorerwärmung der einströmenden Frischluft genutzt wird - das spart wertvolle Energie. Wer möchte, kann natürlich zusätzlich die Fenster öffnen. Bei besonders niedrigen oder hohen Außentemperaturen sollten sie aber geschlossen bleiben, damit es drinnen im Winter schön warm und im Sommer kühl bleibt - die frische Luft kommt schließlich automatisch über die Lüftung ins Haus.


*Die Berechnungen der Heizkosten beruhen auf dem Heizölpreis von 0,72 Euro/ Liter Heizöl (Stand Januar 2008) und beziehen sich auf ein unsaniertes Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wohnfläche, Baujahr 1970, und einen 4-Personen-Haushalt. Es wird ein Verbrauch von 4.500 Litern Heizöl pro Jahr angenommen.

[Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH]

Altersgerechtes Umbauen

Die KfW-Bankengruppen ergänzt ab 01.05.2010 das Förderangebot "Altersgerechtes Umbauen" zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand um eine Zuschussvariante. Antragsberechtigt sind private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen, Wohnungseigentümergemeinschaften sowie Mieter.

Gefördert werden z.B. der Einbau von Aufzügen, die Überbrückung von Treppenstufen, die Verbreiterung von Türen oder die Anpassung von Bädern, um eine selbstbestimmte und unabhängige Lebensführung unabhängig von Alter und jeglicher Einschränkung in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Ab einer Investitionssumme von 6.000,- € kann ein Zuschuss von 5 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 2.500,- € pro Wohneinheit gewährt werden.

Interessant ist dieser Zuschuss für alle, die den größten Teil der Kosten selbst tragen, also keinen entsprechenden Kredit benötigen. Für Bauherren mit umfassenderem Finanzierungsbedarf wird der Förderkredit "Wohnraum Modernisieren – Altersgerecht Umbauen" (Programm Nr. 155) auch weiterhin zu sehr attraktiven Konditionen ab 1,51 % p. a. effektiv angeboten.

 

  

(Quelle: KfW)

Altbau – noch lange nicht ausgereizt

58 Seiten stark, strikt aufgabenorientiert statt auf Produktdarstellungen fixiert, mit relevanten Situationen aus der Praxis und aktuellen Hinweisen: Die gerade frisch aufgelegte Sakret-Broschüre zur Altbausanierung ist kein Produktkatalog, sondern ein kleines Kompendium der am stärksten nachgefragten Arbeiten im Bestandsbau.

Mauerwerk – Fassaden – Energetische Sanierung
Die Themen sind grob in die drei Bereiche Mauerwerk, Fassade und Energetische Sanierung gegliedert und umfassen typische Arbeiten von der Bauzustandsanalyse über den Umgang mit Rissen, Abdichtungen, Feuchtesanierung, Fassadensanierung und Wärmedämmung bei unterschiedlichen Ausgangslagen. Stark praxisorientiert sind auch die Bebilderung, ausführliche Verfahrensanleitungen mit einzelnen Arbeitsschritten, Checklisten und bautechnische Beschreibungen.

„Sanieren, Renovieren und Modernisieren sind in der Ausführung auch bei großen Projekten oft sehr kleinteilig, aber anspruchsvoll in den Abläufen, Produktkombinationen und Schichtaufbauten“, sagt Christoph Meier, Produktmanager der SAKRET Trockenbaustoffe Europa GmbH & Co. KG „Der Verweis auf einzelne Produkte reicht da nicht – fallbezogene Lösungen sind nun mal so individuell und komplex wie die Situationen selbst.“

Die neue Broschüre soll den weiter wachsenden Markt und das vielschichtige Arbeitsfeld Altbausanierung breit und differenziert abdecken.

 

Fachberatung Modernisierung

Es braucht Erfahrung und Fachkompetenz, um Bau-, Renovierungs- oder Sanierungsvorhaben richtig und damit auch kostengünstig zu planen. Sie können dabei auf die volle Unterstützung unserer qualifizierten Fachberater zählen.

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Dach und Fassade

In unserer Fachausstellung können die Produkte fertig verlegt und aufgebaut in Augenschein genommen werden. Schauen Sie sich doch einmal unsere Musterflächen mit den unterschiedlichsten Materialien und Deckungen an.

Bei allen Fragen beraten Sie unsere kompetenten Ansprechpartner. Sie stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Dachdeckungssysteme

Die Dachabdeckung hat die Aufgabe, das Eindringen von Niederschlagswasser in das Gebäudeinnere zu verhindern. Sie ist die am stärksten beanspruchte Schicht des Daches - umso wichtiger ist eine Beratung, damit Sie sich für die passende Lösung mit den richtigen Materialien entscheiden.

Kontakt

Bremer Baustoffe GmbH
Baustoff-Fachhandel

Horster Straße 60 - 64
46236 Bottrop

Fon: 02041 / 1846-0
Fax: 02041 / 1846-11
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